Alles, was ein Unternehmer hat und aufbaut, kommt von ihm und gehört ihm. Wer das weiß, führt als Verwalter, nicht als Eigentümer.
„Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdboden und was darauf wohnt.“Ps 24,1
Woraus lebe ich?
Bevor es um Identität, Charakter und Disziplinen geht, steht die Frage, woraus ein Kingdompreneur lebt. Die Antwort ist eine Person: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl.“Ps 1,3
Der Baum hat sich nicht selbst an den Bach gestellt. Ein anderer hat ihn dorthin gepflanzt. Am Anfang eines Kingdompreneurs steht nicht seine Leistung, sondern Gottes Gnade.
Nicht die Größe des Baums entscheidet, sondern sein Standort. Wer nah an der Quelle bleibt, hat Wasser, auch wenn ringsum alles austrocknet.
Der Baum trägt nicht ständig, sondern zu seiner Zeit. Frucht folgt einem Rhythmus aus Wachsen, Ruhen und Tragen – nicht dem Druck des nächsten Quartals.
Die Quelle ist keine Methode und keine Kraftquelle unter vielen, sondern eine Person: der dreieinige Gott.
Alles, was ein Unternehmer hat und aufbaut, kommt von ihm und gehört ihm. Wer das weiß, führt als Verwalter, nicht als Eigentümer.
„Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdboden und was darauf wohnt.“Ps 24,1
Frucht entsteht nicht durch Anstrengung, sondern durch Verbindung. Wer in Jesus bleibt, bringt viel Frucht.
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“Joh 15,5
Der Geist ist Gottes Kraft und Leitung mitten im Alltag – in Gesprächen, Entscheidungen und Krisen. Durch ihn fließt das Leben weiter zu anderen.
„Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten …“Joh 7,38–39
„Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich hier und da ausgehauenen Brunnen, die doch löcherig sind und kein Wasser geben.“Jer 2,13
„So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm, und mit seinem Herzen vom HERRN weicht. Der wird sein wie die Heide in der Wüste … in der Dürre, in der Wüste, in einem unfruchtbaren Lande.“Jer 17,5–6
„Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verläßt … Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt und am Bach gewurzelt. Denn obgleich eine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün …“Jer 17,7–8
Das Bild von Gott als Quelle zieht sich vom ersten bis zum letzten Buch der Bibel.
„Und es ging aus von Eden ein Strom, zu wässern den Garten, und er teilte sich von da in vier Hauptwasser.“
„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit.“
„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.“
„… und sie werden alle Monate neue Früchte bringen, denn ihr Wasser fließt aus dem Heiligtum.“
„… das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“
„Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.“
„Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers … Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stroms stand Holz des Lebens.“
„… und führte mich durchs Wasser, das mir's an die Knöchel ging … an die Kniee … an die Lenden … und es ward so tief, daß ich nicht mehr Grund hatte; denn das Wasser war zu hoch, daß man darüber schwimmen mußte.“ Hes 47,3–5
Erste Schritte: Ich kenne Gott und halte mich an ihn, wenn ich ihn brauche.
Ich bete regelmäßig und bringe einzelne Entscheidungen vor ihn.
Gott prägt meinen Rhythmus, mein Team und meine Kultur.
Ich habe keinen eigenen Grund mehr unter den Füßen – der Strom trägt und bestimmt die Richtung.
Wer nicht mehr aus Gott lebt, lebt aus eigener Kraft. Von außen läuft vieles weiter – innen wird es trocken. Fünf Anzeichen, an denen man es früh erkennt:
Gebet und die erlebbare Gegenwart Gottes gehören zu den schwächsten Bereichen der Studie. Viele Kingdompreneure wissen, wer sie in Christus sind – im Unternehmen verankert ist die Verbindung zur Quelle aber oft noch nicht.
Nur 28 % stimmen zu: „Die spirituelle Intelligenz und geistliche Disziplinen (bspw. Fasten, Lobpreis, Fürbitte, Gottes Stimme hören) nehmen in unserem Unternehmen zu und machen uns spürbar erfolgreicher.“
P 8 · Presence · Gegenwart58 %Platz 17 von 20Nur 21 % stimmen zu: „Unsere Stakeholder erleben Gottes Gegenwart und Wirken (inkl. Heilungen und Wunder) durch die Aktivitäten, Produkte und Orte unseres Unternehmens.“
Gebetskultur entsteht durch feste Zeiten, Orte und Menschen. Starte mit einem wöchentlichen Termin und einer Entscheidung im Monat, die ihr bewusst vor Gott bringt.
Zur StudieZehn Minuten mit Gott, bevor das Postfach aufgeht: einen Psalm lesen, den Tag hinlegen, hören.
Wählt bewusst eine Entscheidung aus, die ihr im Team vor Gott bringt, und haltet fest, was ihr gehört habt.
Ein Tag ohne Arbeit, an dem der Baum Wasser zieht. Ruhe ist keine Pause vom Glauben, sondern von der eigenen Leistung.
Ein Mentor, eine Gebetsgruppe oder ein Coach, der regelmäßig fragt, woraus du gerade lebst.
Nimm dir einen Moment Zeit, bevor du weiterliest. Vielleicht mit einem Notizbuch, vielleicht im Gebet.
Aus welchem Brunnen schöpfe ich, wenn es im Unternehmen eng wird?
Wann war ich zuletzt bewusst an der Quelle – und was hat sich danach verändert?
Welcher Rhythmus würde mir helfen, nah am Wasser zu bleiben?
Drei Geschichten darüber, wie Unternehmerinnen und Unternehmer Gebet und Gottes Reden in ihr Unternehmen holen – und was geschieht, wenn es fehlt.